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    Home » Seitenstrangangina – Symptome, Ansteckung & Hilfe
    Gesundheit

    Seitenstrangangina – Symptome, Ansteckung & Hilfe

    NV-TVBy NV-TVJanuary 2, 2026Updated:January 2, 2026No Comments19 Mins Read
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    Seitenstrangangina
    Seitenstrangangina
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    Einleitung

    Halsschmerzen kennt fast jeder. Doch manchmal steckt mehr dahinter als eine einfache Erkältung. Eine Seitenstrangangina ist eine spezielle Form der Halsentzündung, die oft übersehen wird. Sie kann sehr schmerzhaft sein, wirkt aber auf den ersten Blick unscheinbar. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen – denn früh erkannt, lässt sie sich gut behandeln. Übrigens: Krankheiten treffen wirklich jeden, ganz gleich ob im Alltag oder bei Prominente – Gesundheit macht keine Unterschiede.

    Was ist eine Seitenstrangangina?

    Eine Seitenstrangangina ist eine Entzündung der Seitenstränge im Rachen. Diese Seitenstränge sind kleine Lymphbahnen, die links und rechts hinter den Gaumenbögen verlaufen. Man kann sie sich wie schmale Abflussrinnen des Immunsystems vorstellen. Wenn sie sich entzünden, spricht man auch von Seitenstrangentzündung.


    Typisch ist, dass die Mandeln dabei oft gar nicht betroffen sind. Genau das macht die Erkrankung so tückisch: Viele denken an eine normale Halsentzündung und übersehen die eigentliche Ursache. Die seitenstrangangina symptome sind trotzdem deutlich – vor allem beim Schlucken.

    Wodurch entsteht eine Seitenstrangangina?

    Eine Seitenstrangangina entsteht nicht plötzlich aus dem Nichts. Meist ist sie das Ergebnis mehrerer Faktoren, die zusammenkommen. Häufig beginnt alles mit einer ganz normalen Erkältung. Die Nase läuft, der Hals ist gereizt, und man fühlt sich schlapp. In dieser Phase sind die Schleimhäute im Rachen besonders empfindlich. Genau hier setzen Viren oder Bakterien an.

    Anders als bei einer klassischen Mandelentzündung stehen dabei nicht die Mandeln im Mittelpunkt, sondern die seitlichen Lymphbahnen im Rachen. Diese übernehmen eigentlich eine wichtige Schutzfunktion. Wenn sie jedoch dauerhaft gereizt oder überfordert sind, entzünden sie sich. Man spricht dann von einer Entzündung der Seitenstränge, also einer Seitenstrangangina.

    Was ist überhaupt betroffen?

    Betroffen sind die sogenannten Seitenstränge im Hals. Das sind längliche Bereiche aus lymphatischem Gewebe, die links und rechts an der hinteren Rachenwand verlaufen. Sie gehören zum Immunsystem und helfen, Krankheitserreger abzufangen. Sind diese Seitenstränge im Hals entzündet, schwellen sie an und reagieren sehr schmerzempfindlich.

    Wie fängt es an?

    Oft beginnt alles harmlos: ein Kratzen im Hals, leichtes Schluckweh oder eine laufende Nase. Durch Schnupfen läuft Schleim ständig den Rachen hinunter. Das reizt die Schleimhäute dauerhaft. Viren oder Bakterien haben so leichtes Spiel, sich festzusetzen. Der Seitenstrang entzündet sich schleichend.

    Was passiert dann genau?

    Sobald sich Erreger vermehren, reagiert das Immunsystem. Die entzündeten Seitenstränge werden stärker durchblutet, schwellen an und röten sich. Dadurch entstehen typische Seitenstrangangina-Schmerzen, besonders beim Schlucken. Oft strahlen sie bis zu den Ohren aus, weil dort Nervenbahnen verlaufen.

    Wer bekommt das eher?

    Eine Seitenstrangangina trifft häufiger Erwachsene als Kinder. Menschen mit häufigen Erkältungen, trockener Raumluft, geschwächtem Immunsystem oder Raucher sind besonders anfällig. Auch nach einer entfernten Mandeloperation übernehmen die Seitenstränge mehr Abwehrarbeit und können leichter überlastet sein.

    Ist das ansteckend?

    Die Seitenstrangangina selbst ist keine eigenständige ansteckende Krankheit. Ansteckend sind jedoch die Erreger, die sie auslösen. Handelt es sich um Viren oder Bakterien, können diese durch Husten, Niesen oder engen Kontakt übertragen werden – vor allem in den ersten Tagen der Erkrankung.

    Typische Symptome einer Seitenstrangangina

    Die Seitenstrangangina Symptome sind für Betroffene oft sehr unangenehm, werden aber trotzdem nicht immer sofort richtig eingeordnet. Viele denken zunächst an eine harmlose Erkältung oder eine gewöhnliche Halsentzündung. Doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich typische Anzeichen, die klar auf eine Seitenstrangentzündung hinweisen. Vor allem die Art und der Ort der Schmerzen unterscheiden sich von anderen Halsbeschwerden. Je früher man diese Signale erkennt, desto besser lässt sich die Erkrankung einschätzen und behandeln.

    Wo sind die Schmerzen?

    Die Seitenstrangangina Schmerzen sitzen meist seitlich im Hals, also links und rechts neben der hinteren Rachenwand. Anders als bei einer Mandelentzündung liegen sie nicht mittig. Häufig strahlen die Schmerzen bis in die Ohren aus, besonders beim Schlucken oder Sprechen.

    Wie fühlt sich der Hals an?

    Der Hals fühlt sich oft trocken, wund und gereizt an. Viele beschreiben ein Kratzen oder Brennen, als würde etwas Fremdes im Hals stecken. Beim Schlucken verstärkt sich dieses Gefühl deutlich. Die Seitenstränge im Hals entzündet zu haben, macht jede Bewegung spürbar unangenehm.

    Allgemeines Krankheitsgefühl

    Neben den Halsschmerzen kommt meist ein allgemeines Unwohlsein hinzu. Betroffene fühlen sich müde, abgeschlagen und weniger leistungsfähig. Leichtes Fieber oder erhöhte Temperatur sind möglich, aber nicht zwingend. Der Körper signalisiert klar, dass er Ruhe und Schonung braucht.

    Weitere mögliche Anzeichen

    Weitere Symptome können geschwollene Lymphknoten am Hals sein, eine belegte oder heisere Stimme sowie trockener Hustenreiz. Manche Menschen berichten auch über Ohrenschmerzen oder Kopfschmerzen. Diese Begleiterscheinungen entstehen durch die Nähe der entzündeten Seitenstränge zu anderen Strukturen im Halsbereich.

    Wann zum Arzt?

    Ein Arztbesuch ist sinnvoll, wenn die Schmerzen sehr stark sind, Fieber hinzukommt oder sich die Beschwerden nach zwei bis drei Tagen nicht bessern. Auch bei Schluckproblemen oder zunehmender Verschlechterung sollte man medizinischen Rat einholen, um Komplikationen zu vermeiden.

    Seitenstrangangina vs. Mandelentzündung – die Unterschiede

    Seitenstrangangina und Mandelentzündung werden oft miteinander verwechselt, weil beide starke Halsschmerzen verursachen. Trotzdem handelt es sich um zwei unterschiedliche Erkrankungen. Der Unterschied liegt nicht nur darin, wo die Entzündung sitzt, sondern auch darin, wer häufiger betroffen ist und wie sich die Beschwerden anfühlen. Wer diese Unterschiede kennt, kann Symptome besser einordnen und schneller richtig reagieren.

    Wo ist die Entzündung?

    Bei der Seitenstrangangina sind die seitlich verlaufenden Lymphbahnen im Rachen betroffen, also die Seitenstränge hinter den Gaumenbögen. Bei einer Mandelentzündung hingegen entzünden sich die Gaumenmandeln, die gut sichtbar links und rechts im hinteren Mundraum liegen.

    Wer bekommt es eher?

    Eine Mandelentzündung tritt besonders häufig bei Kindern und Jugendlichen auf. Die Seitenstrangangina betrifft dagegen häufiger Erwachsene. Vor allem Menschen mit häufigen Erkältungen, trockener Schleimhaut oder entfernten Mandeln entwickeln eher eine Seitenstrangentzündung.

    Welche Symptome spürt man?

    Bei einer Mandelentzündung sitzen die Schmerzen meist mittig im Hals und sind sehr stark beim Schlucken. Bei einer Seitenstrangangina treten die Schmerzen eher seitlich auf und können bis in die Ohren ziehen. Auch ein trockenes, raues Halsgefühl ist typisch für entzündete Seitenstränge.

    Ursachen und Ansteckung

    Beide Erkrankungen werden meist durch Viren oder Bakterien ausgelöst. Sie entstehen häufig im Rahmen einer Erkältung. Ansteckend sind nicht die Entzündungen selbst, sondern die Erreger, die über Tröpfchen beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen werden können.

    Behandlung in einfachen Worten

    Beide:

    • Viel trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten
    • Körperliche Schonung und ausreichend Ruhe
    • Schmerz- und fiebersenkende Medikamente bei Bedarf
    • Warme Halswickel oder wohltuende Tees

    Antibiotika:

    • Nur sinnvoll bei einer bakteriellen Ursache
    • Nicht bei viralen Infekten notwendig
    • Werden vom Arzt nach Untersuchung entschieden
    • Müssen immer vollständig eingenommen werden

    Wie wird eine Seitenstrangangina diagnostiziert?

    Die Diagnose einer Seitenstrangangina ist in den meisten Fällen unkompliziert und schnell möglich. Meist reichen ein ausführliches Gespräch und eine kurze Untersuchung aus. Ziel ist es, die Entzündung der Seitenstränge sicher zu erkennen und andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen auszuschließen. Gerade weil sich die Beschwerden oft mit einer normalen Halsentzündung überschneiden, ist der genaue Blick des Arztes besonders wichtig.

    Gespräch über deine Beschwerden

    Zu Beginn fragt der Arzt nach deinen Symptomen. Dabei geht es um die Stärke und den Ort der Schmerzen, die Dauer der Beschwerden und mögliche Begleitsymptome wie Fieber oder Ohrenschmerzen. Auch vorherige Erkältungen oder häufige Infekte liefern wichtige Hinweise.

    Blick in den Rachen

    Anschließend schaut der Arzt mit einem Spatel in den Mund- und Rachenraum. Typisch für eine Seitenstrangangina sind gerötete, geschwollene Seitenstränge links und rechts an der hinteren Rachenwand. Die Mandeln wirken dabei oft unauffällig oder nur leicht gereizt.

    Abtasten von Hals und Lymphknoten

    Danach tastet der Arzt den Hals von außen ab. Geschwollene oder druckempfindliche Lymphknoten sprechen für eine aktive Entzündung. Besonders im seitlichen Halsbereich sind diese Veränderungen gut spürbar und unterstützen die Diagnose einer Seitenstrangentzündung.

    Rachenabstrich (nur manchmal nötig)

    Ein Rachenabstrich wird nicht immer benötigt. Er kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn der Verdacht auf eine bakterielle Infektion besteht oder die Beschwerden ungewöhnlich stark sind. Der Abstrich hilft zu entscheiden, ob Antibiotika sinnvoll sein könnten.

    Abgrenzung zu anderen Halsentzündungen

    Zum Abschluss grenzt der Arzt die Seitenstrangangina von anderen Erkrankungen ab. Dazu zählen Mandelentzündung, Kehlkopfentzündung oder eine einfache Rachenentzündung. Diese klare Unterscheidung ist wichtig, damit die Seitenstrangangina Behandlung gezielt und passend erfolgen kann.

    Behandlung: Was hilft bei Seitenstrangangina?

    Die Seitenstrangangina Behandlung richtet sich vor allem danach, wie stark die Beschwerden sind und wodurch die Entzündung ausgelöst wurde. In den meisten Fällen heilt die Erkrankung gut aus, wenn man dem Körper Zeit gibt und ihn gezielt unterstützt. Wichtig ist, früh richtig zu reagieren und Warnzeichen ernst zu nehmen.

    Was ist Seitenstrangangina?

    Eine Seitenstrangangina ist eine Entzündung der Seitenstränge im Rachen. Diese Bereiche gehören zum Immunsystem und reagieren empfindlich auf Viren, Bakterien oder dauerhafte Reizung. Typisch sind seitliche Halsschmerzen, die sich besonders beim Schlucken bemerkbar machen.

    Wann zum Arzt?

    Ein Arztbesuch ist ratsam, wenn die Schmerzen sehr stark sind, Fieber hinzukommt oder sich die Beschwerden nach wenigen Tagen nicht bessern. Auch bei Schluckproblemen, Ohrenschmerzen oder deutlicher Verschlechterung sollte man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

    Medikamente vom Arzt

    Der Arzt kann schmerz- und fiebersenkende Medikamente empfehlen. Bei einer bakteriellen Ursache kommen manchmal Antibiotika zum Einsatz. Das ist jedoch nicht die Regel, denn viele Seitenstranganginen werden durch Viren ausgelöst und heilen ohne Antibiotika aus.

    Was du selbst tun kannst

    Bei Seitenstrangangina was tun fragen sich viele zuerst nach Hausmitteln. Viel trinken, warme Tees, Gurgeln mit Salzwasser oder Kamille und feuchte Raumluft helfen, die Schleimhäute zu beruhigen. Auch Rauchverzicht ist in dieser Phase besonders wichtig.

    Wärme, Wickel und Schonung

    Wärme wirkt entspannend auf den Hals und kann Schmerzen lindern. Warme Halswickel oder ein Schal sind einfache, aber effektive Maßnahmen. Ebenso wichtig ist körperliche Schonung. Wer sich ausruht, gibt dem Immunsystem die nötige Energie, um die Entzündung schneller zu überwinden.

    Verlauf und Dauer der Seitenstrangangina

    Der Seitenstrangangina Verlauf ist in den meisten Fällen gutartig, auch wenn sich die Beschwerden anfangs sehr unangenehm anfühlen können. Viele Betroffene sind überrascht, wie stark die Schmerzen sind, obwohl der Hals äußerlich oft kaum verändert wirkt. Mit der richtigen Schonung und passenden Maßnahmen heilt die Entzündung in der Regel folgenlos aus. Entscheidend ist, dem Körper Zeit zu geben und Warnsignale nicht zu ignorieren.

    Wie beginnt die Erkrankung?

    Die Erkrankung beginnt meist schleichend. Zunächst treten leichtes Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden oder ein trockenes Gefühl auf. Häufig geht dem Ganzen eine Erkältung oder ein Schnupfen voraus, der die Schleimhäute im Rachen gereizt und anfällig gemacht hat.

    Typischer Verlauf in Tagen

    In den ersten zwei bis drei Tagen nehmen die Halsschmerzen oft zu. Die Seitenstränge im Hals entzündet zu haben, macht sich besonders beim Schlucken bemerkbar. Danach kommt es meist zu einer langsamen Besserung. Das allgemeine Krankheitsgefühl lässt nach, die Schmerzen werden erträglicher.

    Wie lange dauert die Heilung?

    Die Seitenstrangangina Dauer liegt in der Regel zwischen fünf und zehn Tagen. Bei guter Schonung und frühzeitiger Behandlung klingen die Symptome oft schneller ab. Hält die Entzündung länger an, kann das auf eine stärkere Reizung oder zusätzliche Infektion hinweisen.

    Wann zum Arzt?

    Ein Arztbesuch ist sinnvoll, wenn die Beschwerden länger als eine Woche anhalten, sich verschlimmern oder hohes Fieber auftritt. Auch bei starken Schluckbeschwerden, Ohrenschmerzen oder deutlicher Schwäche sollte medizinischer Rat eingeholt werden, um Komplikationen zu vermeiden.

    Wie ansteckend ist eine akute Seitenstrangangina?

    Viele Betroffene fragen sich bei einer akuten Seitenstrangangina, ob sie andere Menschen anstecken können. Diese Sorge ist berechtigt, denn auch wenn die Seitenstrangentzündung selbst keine eigenständige Infektionskrankheit ist, spielen ansteckende Erreger oft eine zentrale Rolle. Vor allem im Alltag, im Beruf oder innerhalb der Familie ist es wichtig zu wissen, wie groß das Risiko wirklich ist und wie man verantwortungsvoll damit umgeht.

    Wie steckt man sich an?

    Die Ansteckung erfolgt nicht durch die Entzündung selbst, sondern durch Viren oder Bakterien, die sie auslösen. Diese werden meist über Tröpfchen beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen. Auch enger Kontakt, etwa durch gemeinsames Benutzen von Besteck oder Gläsern, kann zur Übertragung führen.

    Wie ansteckend ist das?

    Wie ansteckend eine akute Seitenstrangangina ist, hängt von der Ursache ab. Virale Infekte sind häufiger und meist moderat ansteckend. Bakterielle Infektionen können etwas stärker übertragen werden, vor allem bei engem Kontakt. Das Risiko ist jedoch vergleichbar mit einer normalen Erkältung.

    Wie lange ist man ansteckend?

    Am ansteckendsten ist man in den ersten Tagen der Erkrankung, wenn die Symptome frisch sind. Solange Halsschmerzen, Husten oder Fieber bestehen, können Erreger weitergegeben werden. Mit dem Abklingen der Beschwerden sinkt auch das Ansteckungsrisiko deutlich.

    Wie kann man andere schützen?

    Regelmäßiges Händewaschen, Abstand halten und das Vermeiden von engem Kontakt helfen, andere zu schützen. Zudem sollte man in der akuten Phase zu Hause bleiben, Taschentücher nur einmal benutzen und Räume gut lüften. Rücksichtnahme ist hier der wichtigste Schutzfaktor.

    Ist Seitenstrangangina ansteckend?

    Die Frage, ob eine Seitenstrangangina ansteckend ist, beschäftigt viele Betroffene. Die kurze Antwort lautet: indirekt ja. Nicht die Entzündung der Seitenstränge selbst wird übertragen, sondern die Erreger, die sie ausgelöst haben. In den meisten Fällen handelt es sich um Viren, seltener um Bakterien. Deshalb ähnelt das Ansteckungsrisiko dem einer gewöhnlichen Erkältung. Trotzdem ist Vorsicht im Alltag sinnvoll.

    Wie steckt man sich an?

    Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich über Tröpfchen. Beim Husten, Niesen oder Sprechen gelangen Viren oder Bakterien in die Luft und können von anderen eingeatmet werden. Auch direkter Kontakt, etwa über Hände, Türklinken oder gemeinsam genutzte Gegenstände, spielt eine Rolle.

    Wie lange ist es ansteckend?

    Ansteckend ist man vor allem in der akuten Phase der Erkrankung. Das betrifft meist die ersten drei bis fünf Tage, in denen Halsschmerzen, Husten oder Fieber bestehen. Sobald die Symptome deutlich nachlassen, sinkt auch das Risiko, andere anzustecken.

    Wie kann man andere schützen?

    Um andere zu schützen, sollte man in der akuten Phase Abstand halten und möglichst zu Hause bleiben. Regelmäßiges Händewaschen, das Niesen in die Armbeuge und das Vermeiden von engem Kontakt sind einfache, aber wirksame Maßnahmen. Auch regelmäßiges Lüften hilft.

    Wann zum Arzt gehen?

    Ein Arztbesuch ist sinnvoll, wenn starke Schmerzen, hohes Fieber oder Schluckbeschwerden auftreten. Auch wenn die Symptome länger anhalten oder sich verschlimmern, sollte medizinischer Rat eingeholt werden, um eine gezielte Behandlung einzuleiten und Komplikationen auszuschließen.

    Mögliche Komplikationen bei unbehandelter Seitenstrangangina

    In den meisten Fällen heilt eine Seitenstrangangina ohne Folgen aus. Wird sie jedoch ignoriert oder nicht ausreichend geschont, können Komplikationen entstehen. Diese sind zwar insgesamt selten, sollten aber ernst genommen werden. Denn wie bei vielen Infektionen gilt: Je länger eine Entzündung der Seitenstränge anhält, desto größer ist die Gefahr, dass sich Erreger im Körper ausbreiten oder andere Organe in Mitleidenschaft ziehen.

    Probleme im Ohr

    Die Seitenstränge liegen anatomisch nahe am Mittelohr. Breitet sich die Entzündung aus, können Erreger über die Verbindungsgänge ins Ohr gelangen. Die Folge sind Ohrenschmerzen oder sogar eine Mittelohrentzündung, die zusätzliche Beschwerden und längere Heilungszeiten verursachen kann.

    Eiteransammlungen im Hals

    In seltenen Fällen kann sich bei einer unbehandelten Seitenstrangangina Eiter im Gewebe ansammeln. Solche Abszesse machen sich durch starke Schmerzen, Schluckprobleme und Fieber bemerkbar. Dann ist meist eine ärztliche Behandlung notwendig, manchmal sogar ein kleiner Eingriff.

    Spätfolgen an Herz und Nieren

    Vor allem bakterielle Infektionen können – wenn sie nicht richtig ausheilen – Spätfolgen haben. In sehr seltenen Fällen reagiert das Immunsystem überschießend und greift Herz oder Nieren an. Diese Komplikationen sind heute selten, zeigen aber, warum man Infektionen ernst nehmen sollte.

    Blutvergiftung (sehr selten)

    Eine Blutvergiftung, auch Sepsis genannt, ist eine extrem seltene, aber gefährliche Komplikation. Sie entsteht, wenn Erreger in den Blutkreislauf gelangen. Symptome sind hohes Fieber, Schüttelfrost und starke Schwäche. Das ist ein medizinischer Notfall.

    Wann schnell zum Arzt?

    Sofort ärztliche Hilfe ist nötig bei hohem Fieber, Atemnot, starken Schluckbeschwerden oder plötzlicher Verschlechterung des Zustands. Gesundheitsprobleme sollte man nie unterschätzen – denn unbehandelte Erkrankungen können ernsthafte Folgen haben, wie allgemein beim Thema Todesursache deutlich wird.

    Seitenstrangangina bei Kindern und Erwachsenen

    Eine Seitenstrangangina kann grundsätzlich in jedem Alter auftreten. Dennoch zeigen sich bei Kindern und Erwachsenen einige Unterschiede – sowohl im Verlauf als auch bei den Symptomen. Genau deshalb ist es wichtig, die Erkrankung altersgerecht einzuordnen. Gesundheitliche Themen begleiten Menschen durch alle Lebensphasen und stehen sinnbildlich für Gesundheit als gemeinsames Gut.

    Was ist das genau?

    Bei der Seitenstrangangina handelt es sich um eine Entzündung der Seitenstränge im Rachen. Diese lymphatischen Strukturen sind Teil des Immunsystems. Sie reagieren auf Viren oder Bakterien, besonders wenn die Schleimhäute durch Erkältungen oder Reizungen vorgeschädigt sind.

    Typische Symptome

    Unabhängig vom Alter gehören seitliche Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und ein raues Halsgefühl zu den häufigsten Anzeichen. Oft kommen Müdigkeit, Abgeschlagenheit und leichtes Fieber hinzu. Die Schmerzen können bis in die Ohren ausstrahlen und das Sprechen unangenehm machen.

    Besonderheiten bei Kindern

    Bei Kindern tritt die Seitenstrangangina seltener auf als eine Mandelentzündung. Wenn sie doch vorkommt, reagieren Kinder häufig empfindlicher. Fieber steigt schneller an, und kleinere Kinder können ihre Beschwerden oft nur schwer beschreiben. Trinkverweigerung und Reizbarkeit sind typische Warnzeichen.

    Besonderheiten bei Erwachsenen

    Erwachsene sind häufiger betroffen, vor allem wenn die Mandeln bereits entfernt wurden. Die entzündeten Seitenstränge übernehmen dann mehr Abwehrarbeit. Erwachsene berichten oft über sehr lokale, stechende Schmerzen und ein starkes Fremdkörpergefühl im Hals, bei meist moderatem Fieber.

    Behandlung und wann zum Arzt?

    Die Behandlung ist bei Kindern und Erwachsenen ähnlich: Schonung, viel trinken und schmerzlindernde Maßnahmen. Ein Arztbesuch ist wichtig bei hohem Fieber, starken Schmerzen oder wenn sich der Zustand nicht bessert. Bei Kindern sollte man grundsätzlich früher ärztlichen Rat einholen.

    Symptome: So äußert sich die Seitenstrangangina

    Die Symptome einer Seitenstrangangina können auf den ersten Blick unspezifisch wirken. Viele Betroffene denken zunächst an eine gewöhnliche Erkältung oder eine einfache Halsentzündung. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch ein typisches Muster. Vor allem die seitlichen Halsschmerzen und das besondere Halsgefühl sind klare Hinweise auf entzündete Seitenstränge. Wer diese Zeichen kennt, kann die Beschwerden besser einordnen und gezielter reagieren.

    Typische Anzeichen im Hals

    Typisch sind seitliche Schmerzen im Hals, die sich beim Schlucken deutlich verstärken. Viele beschreiben ein Brennen oder Stechen links und rechts im Rachen. Oft fühlt es sich an, als sei der Seitenstrang entzündet und bei jeder Bewegung gereizt. Die Mandeln selbst sind meist unauffällig.

    Allgemeines Krankheitsgefühl

    Neben den lokalen Beschwerden kommt ein allgemeines Unwohlsein hinzu. Betroffene fühlen sich müde, abgeschlagen und weniger belastbar. Konzentration fällt schwer, und alltägliche Aufgaben wirken anstrengend. Leichtes Fieber oder Frösteln können auftreten, sind aber nicht zwingend vorhanden.

    Weitere mögliche Symptome

    Zusätzlich können geschwollene Lymphknoten am Hals auftreten. Auch Ohrenschmerzen sind möglich, da die Entzündung in benachbarte Bereiche ausstrahlen kann. Manche Betroffene berichten über Heiserkeit, trockenen Hustenreiz oder Kopfschmerzen, die das Krankheitsgefühl verstärken.

    Bei Kindern

    Bei Kindern äußert sich eine Seitenstrangangina oft unspezifischer. Sie klagen über Halsweh, wollen weniger essen oder trinken und wirken ungewöhnlich ruhig oder gereizt. Fieber tritt bei Kindern häufiger auf. Da sie Schmerzen schlechter beschreiben können, sollten Eltern aufmerksam auf Veränderungen achten.

    Vorbeugung: So lässt sich Seitenstrangangina vermeiden

    Eine Seitenstrangangina lässt sich nicht in jedem Fall verhindern, doch das Risiko kann deutlich gesenkt werden. Da die Erkrankung häufig im Zusammenhang mit Erkältungen und gereizten Schleimhäuten entsteht, spielen einfache Alltagsmaßnahmen eine große Rolle. Wer gut auf sich achtet und sein Immunsystem unterstützt, kann viel dazu beitragen, dass sich die Seitenstränge im Hals gar nicht erst entzünden.

    Sauberkeit und Abstand

    Regelmäßiges Händewaschen ist eine der wirksamsten Schutzmaßnahmen. Viele Erreger werden über Hände und gemeinsam genutzte Oberflächen übertragen. In Erkältungszeiten hilft es außerdem, Abstand zu offensichtlich erkrankten Personen zu halten und Menschenansammlungen zu meiden.

    Richtig Husten und Niesen

    Wer richtig hustet und niest, schützt andere. Am besten in die Armbeuge oder in ein Einwegtaschentuch. So gelangen deutlich weniger Viren und Bakterien in die Umgebung. Benutzte Taschentücher sollten sofort entsorgt werden, um eine Weiterverbreitung zu vermeiden.

    Immunsystem stark halten

    Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz. Ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung unterstützen die Abwehrkräfte. Auch frische Luft und Stressreduktion helfen dem Körper, Infekte schneller abzuwehren und Entzündungen vorzubeugen.

    Hals warm und Klima angenehm

    Kalte Luft und trockene Heizungsluft reizen die Schleimhäute im Hals. Ein Schal bei Kälte, regelmäßiges Lüften und eine ausreichende Luftfeuchtigkeit in Innenräumen schützen den Rachen. So bleibt die Schleimhaut widerstandsfähiger gegen Erreger.

    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Wenn Halsschmerzen länger anhalten oder ungewöhnlich stark sind, tauchen schnell viele Fragen auf. Gerade bei einer Seitenstrangangina sind Betroffene oft unsicher, weil die Erkrankung weniger bekannt ist als eine klassische Hals- oder Mandelentzündung. Die folgenden häufig gestellten Fragen fassen die wichtigsten Punkte verständlich zusammen und geben dir eine klare Orientierung für den Alltag.

    Ist Seitenstrangangina gefährlich?

    In den meisten Fällen ist eine Seitenstrangangina nicht gefährlich. Sie heilt bei richtiger Schonung und Behandlung gut aus. Problematisch wird es vor allem dann, wenn die Entzündung ignoriert wird oder der Körper keine Ruhe bekommt. Unbehandelt können sich – selten – Komplikationen entwickeln. Deshalb gilt: Symptome ernst nehmen, aber keine unnötige Angst haben.

    Wie lange ist man krankgeschrieben?

    Die Dauer der Krankschreibung hängt vom Verlauf und vom Beruf ab. In der Regel sind Betroffene drei bis sieben Tage krankgeschrieben. Wer körperlich arbeitet oder viel sprechen muss, braucht oft etwas länger. Entscheidend ist, dass man sich wieder leistungsfähig fühlt und niemanden mehr ansteckt.

    Hilft Antibiotika bei Seitenstrangangina?

    Antibiotika helfen nur, wenn die Seitenstrangangina durch Bakterien verursacht wird. In vielen Fällen sind jedoch Viren die Ursache. Dann bringen Antibiotika keinen Nutzen. Ob sie nötig sind, entscheidet immer der Arzt nach Untersuchung oder gegebenenfalls einem Abstrich.

    Kann Seitenstrangangina chronisch werden?

    Eine chronische Seitenstrangangina ist selten, aber möglich. Sie entsteht meist durch dauerhafte Reizung der Schleimhäute, zum Beispiel durch Rauchen, trockene Luft oder häufige Infekte. Auch ständiges Räuspern kann eine Rolle spielen. Wer solche Reizfaktoren reduziert, senkt das Risiko deutlich.

    Darf man mit Seitenstrangangina arbeiten oder zur Schule gehen?

    Grundsätzlich gilt: Solange man sich krank fühlt oder ansteckend ist, sollte man zu Hause bleiben. Besonders in den ersten Tagen ist Ruhe wichtig. Sobald die Seitenstrangangina Symptome deutlich nachlassen und kein Fieber mehr besteht, ist eine Rückkehr in Schule oder Beruf meist möglich.

    Welche Hausmittel wirken wirklich?

    Bewährte Seitenstrangangina Hausmittel sind warme Tees, zum Beispiel mit Kamille oder Salbei, sowie Gurgeln mit Salzwasser. Auch feuchte Raumluft und viel Trinken helfen. Diese Maßnahmen lindern die Beschwerden, ersetzen aber keine ärztliche Abklärung bei starken Symptomen.

    Ist Seitenstrangangina dasselbe wie Halsentzündung?

    Nein, nicht ganz. Eine Seitenstrangangina ist eine spezielle Form der Halsentzündung. Dabei sind nicht die Mandeln betroffen, sondern die seitlichen Lymphbahnen im Rachen. Die Beschwerden ähneln sich, unterscheiden sich aber in Ort und Art der Schmerzen.

    Wie lange dauert eine Seitenstrangangina an?

    Die Seitenstrangangina Dauer liegt meist zwischen fünf und zehn Tagen. Bei guter Schonung kann es auch schneller gehen. Halten die Beschwerden länger als eine Woche an oder verschlechtern sich, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

    Wie bekomme ich eine Seitenstrangangina weg?

    Die wichtigste Antwort lautet: Ruhe. Dazu kommen ausreichend Flüssigkeit, passende Medikamente bei Bedarf und unterstützende Hausmittel. Wer sich schont, auf den Körper hört und früh reagiert, kann den Seitenstrangangina Verlauf positiv beeinflussen und schneller wieder gesund werden.

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